Neues Selbst­be­wusst­sein

Analyse Warum Flüchtlinge und Chinesen die armen Länder in Afrika stärker machen

In den kom­men­den Mo­na­ten wird ein Ver­trag neu ver­han­delt, der die Be­zie­hun­gen der EU zu 79 Staa­ten Afri­kas, der Ka­ri­bik und des Pa­zi­fik­raums (AKP) re­gelt. Es sind al­les arme Län­der. Die Neu­auf­la­ge des so­ge­nann­ten Co­to­nou-Ab­kom­mens soll vor al­lem Frei­han­del, Ent­wick­lung und Men­schen­rech­te för­dern. Im Prin­zip war das auch schon vor 20 Jah­ren die Idee. Dies­mal aber wer­den die Ver­hand­lun­gen un­ge­müt­lich für die Eu­ro­pä­er, denn die Macht­ver­hält­nis­se ha­ben sich ge­än­dert: Da­mals spiel­ten die Eu­ro­pä­er die rei­chen Ver­wand­ten, die ihr Geld erst nach ei­ner län­ge­ren Be­leh­rung zu den The­men Kor­rup­ti­on, De­mo­kra­tie und Markt­wirt­schaft her­aus­rück­ten. Man­che AKP-Ver­tre­ter fühl­ten sich wie Schü­ler und Bitt­stel­ler. Heu­te ist Afri­ka stär­ker. Das hat mit der Flücht­lings­kri­se zu tun und mit Chi­na.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2018.