Der gefühlte Jude

Karrieren  Seit 15 Jahren steht ein vorbestrafter Betrüger und Hochstapler an der Spitze einer jüdischen Gemeinde Schleswig-Holsteins – hofiert von Pastoren, Journalisten und der linken Szene.
Von Martin Doerry und Moritz Gerlach

Ge­mein­de­vor­sit­zen­der Sei­bert: In sei­ner Le­gen­de wird er zum Nach­fah­ren von Ho­lo­caust-Über­le­ben­den

Der Auf­tritt in der Ham­bur­ger Je­ru­sa­lem-Kir­che ist für Wolf­gang Sei­bert ein Heim­spiel. Selbst­si­cher be­tritt der Vor­sit­zen­de der jü­di­schen Ge­mein­de Pin­ne­berg das gut be­such­te Got­tes­haus, um ei­nen Vor­trag über »200 Jah­re Re­form­ju­den­tum« zu hal­ten. Die Ham­bur­ger fei­ern an die­sem Sep­tem­be­r­a­bend die »Nacht der Kir­chen«, mit der un­ter glau­bens­fer­nen Zeit­ge­nos­sen für das Chris­ten­tum ge­wor­ben wer­den soll.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2018.