Bun­des­bank­prä­si­dent We­ber vor der Frank­fur­ter Zen­tra­le 2011: »Zu sehr auf ein­zel­wirt­schaft­li­che Ge­sichts­punk­te ge­stützt«

Geschickt vertuscht

Finanzkrise  Die Bundesbank hat bei der Rettung der Krisenbank HRE im Herbst 2008 offenbar keine gute Rolle gespielt. Sie drängte wohl auf eine Staatsgarantie, um eigene Risiken und Fehler zu kaschieren.

Das Tref­fen war ein Kri­sen­gip­fel. Knapp zwei Wo­chen nach dem Crash der ame­ri­ka­ni­schen In­vest­ment­bank Leh­man Bro­thers am letz­ten Sep­tem­ber­wo­chen­en­de 2008 ver­sam­mel­ten sich in den Frank­fur­ter Ge­schäfts­räu­men der deut­schen Fi­nanz­auf­sicht Ba­Fin die da­mals wich­tigs­ten Män­ner der deut­schen Fi­nanz­sze­ne und eine Fi­nanz­auf­se­he­rin. Un­ter an­de­rem wa­ren Bun­des­bank­prä­si­dent Axel We­ber, Ba­Fin-Chef Jo­chen Sa­nio und Deut­sche-Bank-Chef Jo­sef Acker­mann an­we­send, auch des­sen Kol­le­ge Mar­tin Bles­sing von der Com­merz­bank. Dazu eine wich­ti­ge Frau: Sa­bi­ne Lau­ten­schlä­ger, da­mals Ab­tei­lungs­lei­te­rin bei der Fi­nanz­auf­sicht Ba­Fin.

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