»Warum müssen die Zufriedenen wählen gehen?«

SPIEGEL-Gespräch  Der Wahlforscher Matthias Jung wehrt sich gegen den Vorwurf, er habe mit seinen Tipps für Angela Merkel das deutsche Parteiensystem zerstört. Er sieht die AfD als Chance für die Union und bekennt, dass er Nichtwähler sympathisch findet.

Jung, 61, Chef der For­schungs­grup­pe Wah­len und ver­ant­wort­lich für das ZDF-»Po­lit­ba­ro­me­ter«, gilt als Spi­ri­tus Rec­tor von An­ge­la Mer­kels Neu­aus­rich­tung der CDU. Für ihre Wahl­kämp­fe emp­fahl Jung eine Stra­te­gie der »asym­me­tri­schen De­mo­bi­li­sie­rung«. Sie be­sagt, dass sich der Ver­zicht auf eine ein­deu­ti­ge, erst recht auf eine kon­tro­ver­se Po­si­tio­nie­rung aus­zah­le, weil die An­hän­ger des po­li­ti­schen Geg­ners, ins­be­son­de­re der SPD, dann we­ni­ger mo­ti­viert sei­en, zur Wahl zu ge­hen. Die­se und an­de­re Rat­schlä­ge ha­ben Jung viel Kri­tik ein­ge­bracht, nicht nur von­sei­ten der SPD, son­dern auch aus der Uni­on.

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