Eigene Wahr­heiten

Analyse  Der Parlamentsausschuss zu den Krawallen beim G-20-Gipfel ist am Ende gescheitert – dabei bot er etliche Lehren aus dem Desaster.
Von Annette Großbongardt

Nach­dem im Juli 2017 die gröbs­ten Schä­den der Gip­fel­ran­da­le be­sei­tigt, die aus­ge­brann­ten Au­tos ab­trans­por­tiert und die ge­plün­der­ten Ge­schäf­te ge­si­chert wa­ren, soll­te das Par­la­ment sei­ne Ar­beit ma­chen. Ein Son­der­aus­schuss der Ham­bur­ger Bür­ger­schaft er­hielt die Auf­ga­be, die Kra­wal­le auf­zu­ar­bei­ten. Er soll­te die Ur­sa­chen klä­ren und die Fra­ge, wie­so das größ­te Po­li­zei­auf­ge­bot der bun­des­deut­schen Ge­schich­te wäh­rend des G-20-Gip­fels die Ge­walt nicht in den Griff be­kam. Das Ziel: »Leh­ren zu zie­hen, da­mit sich so et­was in Ham­burg nicht wie­der­holt«. Die Par­la­men­ta­ri­er woll­ten so auch zer­stör­tes Ver­trau­en in die Po­li­tik wie­der auf­bau­en. Nun, nach gut ei­nem Jahr, ist klar: Das hat nicht ge­klappt.

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