Die rausgekippte Frau

Verlage  Krise bei Rowohlt: Autoren protestieren gegen die Entlassung der Verlegerin Barbara Laugwitz. Musste sie gehen, weil sie kein Mann ist?

Ver­le­ge­rin Laug­witz

Jeder Ro­man, jede Ge­schich­te braucht Hel­den und An­ti­hel­den, braucht ei­nen Hand­lungs­ort, viel­leicht so­gar ein Rät­sel, ein ver­bor­ge­nes Mo­tiv. Der Hand­lungs­ort die­ser Ge­schich­te scheint klar: Rein­bek bei Ham­burg, ei­ner die­ser Orte, den Aus­wär­ti­ge höchs­tens dann ken­nen, wenn sie ei­nen Na­men da­mit ver­bin­den kön­nen, ei­nen Na­men wie den des Ro­wohlt Ver­lags, der hier sei­ne Bü­cher pro­du­ziert. Ei­ner der gro­ßen deut­schen Ver­la­ge, ver­bun­den mit dem Er­folgs­schrift­stel­ler Da­ni­el Kehl­mann, dem Un­ter­hal­tungs­dok­tor Eck­art von Hirsch­hau­sen, mit dem gro­ßen Klas­si­ker des Hau­ses, Kurt Tuchol­s­ky, mit den vie­len ins Deut­sche über­setz­ten Ame­ri­ka­nern. Ro­wohlt hat sei­nen Sitz in ei­nem Kom­plex von Pa­vil­lons aus den Sech­zi­ger­jah­ren, klas­si­sche Mo­der­ne, in ei­nem klei­nen Park ge­le­gen, das Gan­ze wirkt mitt­ler­wei­le ein we­nig mu­se­al.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2018.