Elke Schmit­ter Bes­ser weiß ich es nicht

Schau­der­lich

Zu den Er­fah­run­gen, die Rei­sen­de in das ge­fürch­te­te Aus­land re­gel­mä­ßig zum Leuch­ten brin­gen, ge­hö­ren un­be­dingt die Höf­lich­keit, die Gast­freund­schaft, die Herz­lich­keit im An­ders­wo. Wer nie in Me­xi­ko war, denkt an die Sta­tis­tik der Mor­de, wer nur das Wort Kon­go kennt, zit­tert bei der Vor­stel­lung von Slum und Stra­ßen­raub, wer nie die USA be­reist hat, er­in­nert mit po­li­tisch gut be­grün­de­ter Bit­ter­keit an den Ras­sis­mus jen­seits von Broad­way und, sa­gen wir, Las Ve­gas. Dem ist sach­lich nichts ent­ge­gen­zu­set­zen. Aber es bleibt ja das sub­til um­stür­zen­de Er­leb­nis.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2018.