Nahrung für Populisten

Europa  Kommissionschef Juncker setzt sich im Grenzstreit zwischen Kroatien und Slowenien über den Rat seiner Juristen hinweg. Will er Parteifreunden helfen?

Po­li­ti­ker Ple­nko­vić, Juncker Ein über­wun­den ge­glaub­ter Kon­flikt

Es geht um ein paar Fi­scher­boo­te und Ge­biets­an­sprü­che in der Adria. Doch als Jean-Clau­de Juncker vor dem Eu­ro­pa­par­la­ment die An­ge­le­gen­heit zur Spra­che brach­te, wur­de er rich­tig lei­den­schaft­lich. Der Streit zwi­schen Slo­we­ni­en und Kroa­ti­en um den Ver­lauf ih­rer Land- und See­gren­ze müs­se un­be­dingt »ge­löst wer­den«, wet­ter­te der Chef der EU-Kom­mis­si­on an die Adres­se von Za­grebs Pre­mier An­d­rej Ple­nko­vić, der als Eh­ren­gast im Ple­nar­saal Platz ge­nom­men hat­te. Schließ­lich hand­le es sich nicht nur um ein Pro­blem der bei­den EU-Mit­glie­der, son­dern »um ein eu­ro­päi­sches Pro­blem«.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2018.