»Weltweit einzigartig«

Unternehmen  Wirecard-Chef Markus Braun hat den Finanzdienstleister zum Milliardenkonzern gemacht. Doch das neue Dax-Mitglied wird seinen zweifelhaften Ruf nicht los.

Seit 2002 führt der Öster­rei­cher Mar­kus Braun die Wire­card AG, de­ren Ak­ti­en ab dem 24. Sep­tem­ber im deut­schen Leit­in­dex Dax no­tie­ren. Der Kon­zern aus Asch­heim bei Mün­chen hat da­mit die Com­merz­bank er­setzt. Wire­cards Kern­ge­schäft ist die Ab­wick­lung elek­tro­ni­schen Zah­lungs­ver­kehrs: Be­zahlt ein Kun­de bar oder on­line per Kre­dit­kar­te, Pay­Pal oder Last­schrift, ver­si­chert Wire­card dem Händ­ler, dass das Geld an­kommt, und kas­siert da­für Ge­büh­ren. Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner sind Ban­ken, Kre­dit­kar­ten­an­bie­ter, Tech­no­lo­gie­kon­zer­ne, Rei­se­kon­zer­ne, Mo­bil­fun­ker, Flug­li­ni­en. Die Ge­winn­span­nen sind klein, umso wich­ti­ger ist es, so viel wie mög­lich ab­zu­wi­ckeln. Dank des On­line­han­dels boomt die Bran­che, Wire­card und sein Chef pro­fi­tie­ren. Braun hält sie­ben Pro­zent am Un­ter­neh­men, das an der Bör­se mehr als 23 Mil­li­ar­den Euro wert ist. Er hat bis­her kein grö­ße­res In­ter­view ge­ge­ben.

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