Schau­spie­le­rin Wolff in »Styx«: Das Boot ist wirk­lich voll

In einer Nussschale

Migration Moralisches Dilemma auf hoher See: Der Spielfilm »Styx« zeigt, wie eine Seglerin auf Flüchtlinge trifft – und stellt die richtigen Fragen.

Offi­zi­ell ist er ita­lie­ni­scher In­nen­mi­nis­ter, doch man könn­te Mat­teo Sal­vi­ni auch für ei­nen Er­zäh­ler hal­ten, für ei­nen Künst­ler der Angst und der Düs­ter­nis, für ei­nen Mann, der Hor­ror­sze­na­ri­en ent­wirft, Bil­der, in de­nen die Hor­den sich auf den Weg nach Eu­ro­pa ma­chen, über das Was­ser, auf dem Schiff. Sal­vi­ni, Mit­glied der rechts­po­pu­lis­ti­schen Par­tei Lega, lässt des­halb Ita­li­ens Hä­fen für Mi­gran­ten schlie­ßen, sei­ne Be­hör­den drang­sa­lie­ren pri­va­te See­notret­ter. Er liebt den Kon­flikt, Streit nützt ihm. Seit Sal­vi­ni den Flücht­ling zum Feind­bild er­klärt hat, stei­gen sei­ne Um­fra­ge­wer­te. Das The­ma der Mi­gra­ti­on über die Mee­re be­herrscht die ita­lie­ni­sche De­bat­te und die in Eu­ro­pa – und nun steht es auch im Zen­trum ei­nes Films: »Styx« (Ki­no­start: 13. Sep­tem­ber).

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