Briefe

Nicht so schlecht wie sein Ruf

Nr. 36/2018  Sachsen – Wenn Rechte nach der Macht greifen

»Hass und Ge­walt dür­fen sich nicht breit­ma­chen. Re­spekt und Dia­log­be­reit­schaft sind der ein­zi­ge Weg, da­mit die De­mo­kra­tie nicht in Ge­fahr kommt.«

Kritiker bleiben anonym

Nr. 35/2018  Warum Bundestrainer Löw in Russland scheiterte und was sich ändern wird

Ein sehr ein­drück­li­cher Be­richt aus dem In­nen­le­ben der Na­tio­nal­mann­schaft. Es ist tat­säch­lich re­la­tiv schwie­rig, den ei­nen Grund für de­ren er­bärm­li­ches Auf­tre­ten zu fin­den, aber Sie schaf­fen es, die ver­schie­de­nen Puz­zle­tei­le in­ein­an­der­zu­schie­ben. Auf­fäl­lig ist, dass Joa­chim Löw mehr an sei­nen ei­ge­nen als an sport­li­chen Prin­zi­pi­en fest­ge­hal­ten hat. Ei­nen Neu­er oder Rudy zur WM mit­zu­neh­men, die wäh­rend der Sai­son kaum ge­spielt ha­ben, zeigt schon eine deut­li­che Kli­en­tel­po­li­tik zu­guns­ten be­stimm­ter Spie­ler­ty­pen oder Ver­ei­ne.

Kein Rechtsdrall erkennbar

Nr. 35/2018  Die FDP verspielt ihr Erbe als Bürgerrechtspartei

Un­ver­ständ­lich, die Hal­tung Chris­ti­an Lind­ners und Joa­chim Stamps zu un­se­rem Rechts­staat. War­um ak­zep­tie­ren sie das Ur­teil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Müns­ter nicht? War­um ist der Geist der Li­be­ra­len Baum, Hirsch, Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger nicht mehr wir­kungs­mäch­tig in der FDP? Die FDP von heu­te muss Ob­acht ge­ben, nicht mit ak­tu­el­len pol­ni­schen Rechts­ver­hält­nis­sen in­fi­ziert zu wer­den.

Warum regen sich alle auf?

Nr. 35/2018  Parteichefin Nahles und Vizekanzler Scholz rücken die SPD nach links

In der SPD gibt es nun ers­te Zwei­fel an ei­ner wei­te­ren Re­du­zie­rung der ge­setz­li­chen Ren­te und ei­ner För­de­rung ih­rer Teil­pri­va­ti­sie­rung. Aber noch ist sie weit ent­fernt von ei­ner Rück­kehr zur ur­sprüng­li­chen Auf­ga­ben­stel­lung der Ren­ten­ver­si­che­rung zur Al­ters­si­che­rung. Und schon schreibt der Spiegel: »Nah­les und Scholz geht es we­ni­ger um ein trag­fä­hi­ges Ren­ten­kon­zept für die nächs­ten Jahr­zehn­te als um die an­ste­hen­den Wah­len.« So et­was kann man nur schrei­ben, wenn man die Auf­ga­ben der ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung nicht ver­stan­den hat und dar­über hin­aus so­gar jede Dis­kus­si­on über die Ren­te ab­wür­gen möch­te. Man be­treibt die Ar­beit der Fi­nanz­tech­no­kra­ten, die be­reits vie­le be­kann­te In­hal­te in un­se­rem Land an die Wand ge­fah­ren ha­ben. Ihre Lö­sung zur Ren­te ist de­ren Teil­pri­va­ti­sie­rung und das Ab­schie­ben der De­mo­gra­fie­pro­ble­ma­tik al­lein auf den Ver­si­cher­ten – un­ser ach so fi­nanz­schwa­cher Staat und die ar­men Ar­beit­ge­ber schau­en zu.

Ein Wort mit sechs Buchstaben

Nr. 35/2018  Von Freiburg nach Lissabon – Erkundungsfahrt durch ein kriselndes Europa

Herz­li­chen Dank für den höchst in­ter­es­san­ten Ar­ti­kel, eine 2000-Ki­lo­me­ter-Fahrt ei­nes Spiegel-Re­por­ters von Frei­burg nach Lis­sa­bon mit ei­nem da­zu­ge­hö­ri­gen Foto am Eu­ro­pa Mu­se­um Schen­gen in Lu­xem­burg. Es bleibt zu hof­fen, dass die Schen­gen­raum­be­stim­mun­gen, im In­ter­es­se al­ler Bür­ger Eu­ro­pas, auch in nächs­ter Zu­kunft bei­be­hal­ten wer­den. Al­les an­de­re wäre ein Rück­schritt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2018.