Metall­frei bleiben

Filmkritik  Vordergründig ist die Dokumentation »Eingeimpft« ein unterhaltsames Familiendrama – zugleich aber schürt sie irrationale Ängste vor dem Impfen.

Er könn­te durch­aus lus­tig sein, wenn er nicht so ge­fähr­lich wäre. Der Film »Ein­ge­impft« er­zählt eine ab­surd-ko­mi­sche Ge­schich­te dar­über, wie selt­sam sich ge­schlechts­rei­fe Groß­städ­ter ver­hal­ten, wenn sie Kin­der krie­gen. Ärger­lich nur, dass der Ber­li­ner Re­gis­seur Da­vid Sie­veking, der dar­in sei­ne ei­ge­nen Fa­mi­li­en­kon­flik­te rund ums Imp­fen aus­schlach­tet, un­ter der ko­mö­di­en­haf­ten Ober­flä­che Halb­wahr­hei­ten ver­brei­tet und Ängs­te schürt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2018.