Der Segen der Gieß­kanne

Analyse  Die Klage über allzu üppige staatliche Leistungen verkennt, dass die Politik auf diese Weise nicht nur Zustimmung erkauft – sondern auch Teilhabe organisiert.

Zur chro­ni­schen Kri­tik am So­zi­al­staat deut­scher Aus­prä­gung zählt die Kla­ge, dass er sei­ne Mit­tel nicht ziel­ge­nau ein­setzt. Mil­li­ar­den wür­den ver­plem­pert, weil Men­schen staat­li­che Un­ter­stüt­zung be­kom­men, die sie in Wirk­lich­keit nicht brau­chen. Statt das Geld auf Hilfs­be­dürf­ti­ge zu kon­zen­trie­ren, streue die Po­li­tik ihr Wohl­wol­len gleich­sam mit der Gieß­kan­ne un­ters Wahl­volk.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2018.