Die Stimme der Wirtschaft

Rechtsradikalismus  Deutsche Manager mischen sich politisch ungern ein. Nach Chemnitz legen sie ihre Zurückhaltung ab.

Joe Ka­e­ser war der ers­te Chef ei­nes Dax-Kon­zerns, der sich ganz of­fen ge­gen Rechts­po­pu­lis­mus und die AfD aus­sprach. Noch vor den Aus­schrei­tun­gen in Chem­nitz hat­te der Sie­mens-Chef get­wit­tert: »Lie­ber ›Kopf­tuch-Mä­del‹ als ›Bund Deut­scher Mä­del‹«. Ge­rich­tet war das an die AfD-Spit­zen­frau Ali­ce Wei­del. Der Rest der deut­schen Kon­zern­bos­se hielt sich bis­her zu­rück. Doch nach Chem­nitz wer­den die Rufe nach Stim­men aus der Wirt­schaft lau­ter. Mehr und mehr Spit­zen­ma­na­ger trau­en sich nun, Po­si­ti­on zu be­zie­hen. Die Chefs der Dax-Kon­zer­ne E.on, Thys­sen­krupp und Vo­no­via ha­ben sich in­zwi­schen ge­gen Frem­den­feind­lich­keit aus­ge­spro­chen. Auf An­fra­ge des SPIEGEL zie­hen wei­te­re Spit­zen­ma­na­ger nach.

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