Der gute Repu­bli­kaner

Essay  Der US-Autor sieht Senator John McCain als einen Mann, der über den Tod hinaus ein leuchtendes Gegenbild zu Donald Trump bleibt.

Von Roger Cohen

Die Ver­ach­tung, die sie für­ein­an­der hat­ten, konn­te auch der Tod nicht über­win­den. John Mc­Cain, der re­pu­bli­ka­ni­sche Se­na­tor aus Ari­zo­na, der mit 81 Jah­ren nach sei­nem Kampf ge­gen den Tu­mor in sei­nem Kopf am ver­gan­ge­nen Sams­tag ge­stor­ben ist, stand für al­les, was Prä­si­dent Do­nald Trump de­mon­tie­ren will: Das trans­at­lan­ti­sche Bünd­nis. Här­te ge­gen­über dem Russ­land Wla­di­mir Pu­tins. Eine auf ge­mein­sa­me Re­geln ge­grün­de­te in­ter­na­tio­na­le Ord­nung. Ame­ri­kas Wort als ech­tes Be­kennt­nis zur Frei­heit. Ehre, An­stand und Pflicht wa­ren die Ide­en, auf die Mc­Cain sein Le­ben grün­de­te, das er als Dienst ver­stand. Es sind Be­grif­fe, die für Trump kei­ne Be­deu­tung ha­ben.

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