»Der Druck auf uns Journalisten, Dinge zu erklären, wächst«

SPIEGEL-Gespräch  John Micklethwait, Chefredakteur des US-Medienkonzerns Bloomberg, über seinen Glauben an eine neue Ära der Qualitätspresse, die Versäumnisse liberaler Medien und den Einsatz von Robotern im Journalismus

Chef­re­dak­teur Mick­le­thwait »Au­gen­merk dort­hin rich­ten, wo der Li­be­ra­lis­mus ver­sagt«

Mick­le­thwait, 56, ist seit Fe­bru­ar 2015 Chef­re­dak­teur von Bloom­berg News. Er ist für 2700 Re­dak­teu­re und alle jour­na­lis­ti­schen Pro­duk­te des US-Me­di­en­kon­zerns ver­ant­wort­lich. Dazu ge­hö­ren ne­ben der glo­ba­len Nach­rich­ten­agen­tur auch ein TV-Sen­der und die Zeit­schrift »Busi­ness­week«. Mi­cha­el Bloom­berg, der spä­te­re New Yor­ker Bür­ger­meis­ter, grün­de­te das Un­ter­neh­men 1981. Es macht den größ­ten Teil sei­nes Um­sat­zes von rund neun Mil­li­ar­den Dol­lar mit ei­nem brei­ten Da­ten­an­ge­bot für Ban­ken und Fi­nanz­dienst­leis­ter. Mick­le­thwait war zu­vor neun Jah­re lang Chef­re­dak­teur des bri­ti­schen »Eco­no­mist«, der un­ter sei­ner Lei­tung eine glo­ba­le Le­ser­schaft ge­wann und eine Auf­la­ge von 1,6 Mil­lio­nen er­reich­te. Der ge­bür­ti­ge Bri­te hat in Ox­ford stu­diert und bei der Bank Cha­se Man­hat­tan ge­ar­bei­tet, be­vor er 1987 als Jour­na­list zum »Eco­no­mist« kam.

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