Die Jahrhun­dert­frage

Migration  Kaum etwas hat eine solche Brisanz wie das Thema Flüchtlinge. Bisher war Europas Asylpolitik ohne Plan und Verstand, was radikalen Parteien immer mehr Wähler zutrieb. Wie könnte eine humane Lösung aussehen, die von den Bürgern akzeptiert wird?

Flücht­lin­ge im sy­ri­schen Twahi­na Camp

Die An­woh­ner am Gleis­drei­eck im Ham­bur­ger Be­zirk Ber­ge­dorf mach­ten sich we­nig Ge­dan­ken über den Krieg in Sy­ri­en, die Dik­ta­tur in Eri­trea oder die Ar­mut in der Sub­sa­ha­ra. Sie in­ter­es­sier­ten sich vor al­lem für das Schick­sal der Moor­frö­sche in ih­rer Nach­bar­schaft. In Stutt­gart wa­ren es die Zau­nei­dech­sen, und im baye­ri­schen Ei­chen­au sorg­ten sich Bür­ger um die Klei­ne Bart­fle­der­maus. Die­se ist streng ge­schützt und soll­te, wie auch die an­de­ren Tie­re, ver­hin­dern, dass die Ge­mein­de dort ein Flücht­lings­heim baut. Weil zwei Bäu­me ge­fällt wer­den soll­ten, fürch­te­ten die Geg­ner des Pro­jekts um den Le­bens­raum der Tie­re – oder doch mehr um ih­ren ei­ge­nen?

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