»Das Tollste wäre eine Wanze im Beichtstuhl«

SPIEGEL-Gespräch  Für das Stasi-Drama »Das Leben der Anderen« gewann Florian Henckel von Donnersmarck einen Oscar. Wird der Regisseur auch mit seinem neuen Film »Werk ohne Autor« Geschichte schreiben?

Fil­me­ma­cher Don­ners­marck: »Am bes­ten, der Künst­ler schnei­det sich ein Ohr ab«

Don­ners­marck ist viel un­ter­wegs in die­sen Ta­gen. Am 29. Au­gust be­gin­nen die Film­fest­spie­le von Ve­ne­dig, sein neu­er Spiel­film »Werk ohne Au­tor« läuft dort im Wett­be­werb um den Gol­de­nen Lö­wen, an­schlie­ßend beim Fes­ti­val in To­ron­to. Am 3. Ok­to­ber kommt der Film in Deutsch­land in die Ki­nos. »Werk ohne Au­tor«, ein Drei-Stun­den-Epos, ist eine Art Come­back für den 45-jäh­ri­gen Re­gis­seur. Nach sei­nem De­büt, dem Sta­si-Dra­ma »Das Le­ben der An­de­ren«, galt Don­ners­marck als das Wun­der­kind des deut­schen Films. Er wur­de mit vie­len Prei­sen aus­ge­zeich­net, 2007 so­gar mit ei­nem Os­car. Don­ners­marck zog nach Los An­ge­les und dreh­te 2010 sei­nen ers­ten und bis­her ein­zi­gen Hol­ly­wood-Film, den Thril­ler »The Tou­rist« mit An­ge­li­na Jo­lie und John­ny Depp. An­schlie­ßend wur­de es ru­hig um Don­ners­marck – bis jetzt.

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