Unbedingte Loyalität

Gastbeitrag  Hermann Müller war Reichskanzler und SPD-Vorsitzender in der Weimarer Republik. Was die Partei und die Demokratie von ihm lernen können – darüber schreibt hier der Sozialdemokrat Martin Schulz.

Par­tei­vor­sit­zen­der Mül­ler in Ber­lin 1920: »So­lan­ge man schnau­fen kann, muss man kämp­fen«

Ein Zu­fall ver­knüpft das Schick­sal der Wei­ma­rer Re­pu­blik und das Le­ben des Her­mann Mül­ler in ge­ra­de­zu sym­bo­li­scher Wei­se. Am 27. März 1920 wird Her­mann Mül­ler von Reichs­prä­si­dent Fried­rich Ebert mit der Füh­rung ei­ner Über­g­angs­re­gie­rung be­traut und ge­nau zehn Jah­re spä­ter, am 27. März 1930, als Kanz­ler der Gro­ßen Ko­ali­ti­on – un­ter Mit­hil­fe sei­ner ei­ge­nen Par­tei – ge­stürzt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 35/2018.