Einer für alle

Zukunft  Ein deutscher Unternehmer will Buße tun für das Kohlendioxid, das er im Laufe seines Lebens in die Atmosphäre geblasen hat. Er will bis zu seinem Todestag eine positive Ökobilanz vorweisen. Ist er ein Spinner, ein naiver Idealist oder ein Vorbild?
Von Uwe Buse

Un­ter­neh­mer Grat­zel: Den Hund aus­schließ­lich mit selbst ge­schos­se­nem Wild­schwein ge­füt­tert

An ei­nem Mor­gen im Mai sitzt Dirk Grat­zel auf ei­nem grob ge­zim­mer­ten Hoch­sitz am Rand ei­ner Lich­tung, sein Ge­wehr auf den Knien. Der Tag däm­mert über der Ei­fel her­an, die ers­ten Vö­gel wer­den bald zwit­schern, und Grat­zel trägt ein Nacht­sicht­ge­rät, das ihn aus­se­hen lässt wie ei­nen Cy­borg, ei­nen Be­su­cher aus der Zu­kunft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 34/2018.