»Ich bin nicht gern im Exil«

SPIEGEL-Gespräch  Der ehemalige katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont spricht über seine Flucht, seine Zeit in deutscher Haft und die Zukunft der Unabhängigkeitsbewegung.

Carles Pu­ig­de­mont, der Mann mit der cha­rak­te­ris­ti­schen Topf­fri­sur, wur­de vor ei­nem Jahr welt­weit be­kannt: Als Mi­nis­ter­prä­si­dent Ka­ta­lo­ni­ens ließ er am 1. Ok­to­ber 2017 ein Re­fe­ren­dum über die Ab­spal­tung der Re­gi­on durch­füh­ren, ob­wohl das Ver­fas­sungs­ge­richt es zu­vor ver­bo­ten hat­te. Der Kampf mit der Zen­tral­re­gie­rung in Ma­drid spitz­te sich zur Kri­se zu, der da­ma­li­ge spa­ni­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Ma­ria­no Ra­joy stell­te die Re­gi­on un­ter Zwangs­ver­wal­tung. Ka­ta­lo­ni­ens Re­gie­rung wur­de ab­ge­setzt und Pu­ig­de­mont von der spa­ni­schen Jus­tiz der »Re­bel­li­on« be­schul­digt. Er floh nach Bel­gi­en, an­de­re Mit­glie­der sei­nes Ka­bi­netts ka­men in Un­ter­su­chungs­haft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2018.