Die Logik der Sieger

Syrien  Diktator Baschar al-Assad hat nach sieben Jahren Krieg zwei Drittel des Landes wieder unter seine Kontrolle gebracht. Aber wie geht es nun weiter?
Von Christoph Reuter, Fritz Schaap und Christian Werner (Fotos)

Re­no­vier­te Mo­schee in Homs Le­ben in Rui­nen

Samir al-Sarr­adsch ging nicht. Nicht, als die Gra­na­ten ein­schlu­gen, und auch nicht, als die sy­ri­sche Luft­waf­fe schließ­lich sein Vier­tel an­griff, bis die Re­bel­len in ei­nen Deal ein­wil­lig­ten, der ih­nen den Ab­zug nach Nor­den er­mög­lich­te. Heu­te sagt er über jene, die jah­re­lang sei­nen Vor­ort von Homs be­la­ger­ten, be­schos­sen und in Trüm­mer bomb­ten: »Ja, das muss­te sein.« Denn ohne die Ent­schlos­sen­heit der sy­ri­schen Streit­kräf­te, so fügt er hin­zu, wäre er ja nie von den »Ter­ro­ris­ten« be­freit wor­den – also von sei­nen ehe­ma­li­gen Freun­den, Ver­wand­ten, Nach­barn.

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