Was zusam­men­ge­hört

Kommentar Es war höchste Zeit für eine linke Sammlungsbewegung. Ein Problem sind nur ihre Gründer.
Von Markus Feldenkirchen

Den aso­zi­als­ten und un­so­li­da­rischs­ten Um­gang mit­ein­an­der pfle­gen in Deutsch­land tra­di­tio­nell jene Kräf­te, de­ren Ziel eine so­zia­le und so­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft ist. In die­sem Wi­der­spruch liegt die gro­ße Tra­gik der po­li­ti­schen Lin­ken im Lan­de. Ihre no­to­ri­sche Nei­gung zur Selbst­zer­flei­schung, ihr Hang zur Recht­ha­be­rei und zur Haar­spal­te­rei war über die Epo­chen hin­weg eine Art Le­bens­ver­si­che­rung für kon­ser­va­ti­ve Kräf­te in Deutsch­land. Sie hät­ten sel­te­ner re­giert, wenn sich die Lin­ke nicht so häu­fig dar­über zer­strit­ten hät­te, wel­cher der rich­ti­gen Wege nun der al­ler­rich­tigs­te ist.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2018.