Laila soll­te ko­chen und beim Sau­ber­ma­chen hel­fen, bei ei­ner Fa­mi­lie, drau­ßen, au­ßer­halb des größ­ten Flücht­lings­la­gers der Welt in Ban­gla­desch. Das hat­ten sie ihr er­zählt. Doch als Lai­la ein­wil­lig­te, ver­schlepp­ten sie das Mäd­chen, ga­ben ihm Pil­len. Die 16-Jäh­ri­ge soll­te in den Nor­den des Lan­des ge­schafft wer­den, wo Zu­häl­ter sie für ein paar Eu­ros zwangs­pro­sti­tu­iert hät­ten – wie so vie­le Mäd­chen und Frau­en aus dem Flücht­lings­la­ger. Ein Ver­wand­ter konn­te Lai­la schließ­lich auf­spü­ren und brach­te sie zu­rück. Zu­rück in eine Welt, in der Frau­en und Mäd­chen zu den Schwächs­ten der Schwa­chen zäh­len und oft un­ter se­xu­el­ler Ge­walt lei­den. Aus­ge­beu­tet von den »Bro­kern« der il­le­ga­len Bor­del­le im Camp. Oder auf den Strich ge­schickt vom ei­ge­nen Ehe­mann, um sei­ne Dro­gen­sucht zu fi­nan­zie­ren:

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2018.