Am Abgrund

Analyse Simbabwe verspielt die Hoffnung auf einen Neubeginn: Nach den Wahlen brechen Unruhen aus. 
Von Bartholomäus Grill

Nach der Ab­set­zung des grei­sen Prä­si­den­ten Ro­bert Mu­ga­be gab es Hoff­nung auf ei­nen Neu­be­ginn für Sim­bab­we, und ein er­freu­li­ches Zei­chen war auch, dass die Par­la­ments- und Prä­si­dent­schafts­wah­len zu Be­ginn die­ser Wo­che fried­lich und ge­re­gelt ver­lie­fen. Doch am Mitt­woch, als die Wahl­kom­mis­si­on be­kannt gab, dass die Re­gie­rungs­par­tei von Staats­chef Em­mer­son Mnan­gag­wa bei der Sitz­ver­tei­lung klar ge­won­nen habe, kam es zu ge­walt­tä­ti­gen Aus­schrei­tun­gen. Die An­hän­ger des Op­po­si­ti­ons­bünd­nis­ses MDC Al­li­an­ce spra­chen von Wahl­be­trug, die Si­cher­heits­kräf­te schos­sen scharf, sechs Men­schen wur­den ge­tö­tet. Wie­der stand Sim­bab­we am Ab­grund.

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