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Leitkultur  Alexander Osang über die Sicherheitsdiktatur auf Flughäfen

Eine Frau hat den Münch­ner Flug­ha­fen lahm­ge­legt. Sie war etwa 40 Jah­re alt und hat­te ei­nen Kos­me­tik­kof­fer da­bei. Sie war ein­mal durch die Si­cher­heits­schleu­se ge­lau­fen, aber dann ent­schied je­mand, dass sie den Kos­me­tik­kof­fer nicht mit in die Ka­bi­ne neh­men dür­fe. Sie brach­te ihn zum Check-in, gab ihn auf und lief wie­der zur Si­cher­heits­schleu­se, wo sie dann nicht noch ein­mal kon­trol­liert wur­de. Die­se Tat­sa­che hat den ge­sam­ten Flug­ha­fen kom­plett aus dem Rhyth­mus ge­bracht. Mehr als 300 Flü­ge wur­den ge­stri­chen. Ein Ter­mi­nal wur­de ge­schlos­sen. 30 000 Men­schen stran­de­ten in Mün­chen. Kl­app­lie­gen wur­den auf­ge­stellt. Es ist ein Scha­den von meh­re­ren Mil­lio­nen Euro ent­stan­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2018.