Mora­li­sche Bank­rott­er­klä­rung

Kommentar Sollte sich Google chinesischen Zensurvorschriften beugen, widerspräche das allem, wofür der Konzern steht.

von Thomas Schulz

Chi­na ist für die ame­ri­ka­ni­schen Tech­no­lo­gie­rie­sen ein De­sas­ter. Seit Jah­ren ver­zwei­feln Goog­le und Face­book am wich­tigs­ten On­line­markt in Asi­en. Die Po­li­tik der au­to­ri­tä­ren chi­ne­si­schen Staats­füh­rung, in der Zen­sur, staat­li­che Kon­trol­le, Ver­let­zung von Mei­nungs­frei­heit, Men­schen­rech­ten und markt­wirt­schaft­li­chen Grund­re­geln an der Ta­ges­ord­nung sind, lässt sich nur schwer mit dem frei­heit­li­chen Grund­ge­dan­ken des In­ter­nets ver­ein­ba­ren. Des­we­gen sind die sonst glo­bal so do­mi­nan­ten Si­li­con-Val­ley-Gi­gan­ten in Chi­na kaum oder gar nicht prä­sent.

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