»Ich fühle mich nicht als Deut­scher«

Einwurf  Von Breitner bis Özil: In den Rücktritten deutscher Nationalspieler spiegelt sich die Unfähigkeit des DFB wider, mit gesellschaftlichen Veränderungen umzugehen.

Von Alfred Weinzierl

Der blon­de En­gel, den man so nann­te, weil er das flachs­hel­le Haar lang trug und mit viel Fuß­ball­ta­lent ge­seg­net war, hat­te früh ge­hei­ra­tet, mit 19, und sei­ne Frau, sechs Jah­re äl­ter als Bernd Schus­ter, trat den üb­li­chen Rol­len­zu­schrei­bun­gen ent­ge­gen, öf­fent­lich und kämp­fe­risch. »Ko­chen, Kin­der krie­gen, Klap­pe hal­ten – so ist das Ide­al der Frau ei­nes Fuß­ball­stars.«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 31/2018.