Der Sommer unseres Lebens

Einwurf Warum es falsch ist, von gutem oder schlechtem Wetter zu sprechen

von Olaf Stampf

Die Schre­ckens­mel­dun­gen rei­ßen nicht ab. We­gen der Tro­cken­heit ru­fen Ge­trei­de­bau­ern den Not­stand aus. Gif­ti­ge Blau­al­gen ver­seu­chen die Bin­nen­se­en. Am Flug­ha­fen von Han­no­ver sor­gen Hit­ze­schä­den da­für, dass die Fe­ri­en­flie­ger am Bo­den blei­ben müs­sen. Bei ei­nem Ed-Shee­ran-Kon­zert bre­chen Fans mit Kreis­lauf­kol­laps zu­sam­men. Im über­hitz­ten Rhein ster­ben die Fi­sche. Und in Bran­den­burg ste­hen plötz­lich Kie­fern­wäl­der in Flam­men (sie­he In­ter­view). Wer in die­sen Ta­gen den Fern­se­her ein­schal­tet oder Zei­tun­gen liest, kann den Ein­druck ge­win­nen, dass der Welt­un­ter­gang un­mit­tel­bar be­vor­steht. Was kommt da noch al­les auf uns zu? Wird das Trink­was­ser knapp? Dro­hen Strom­aus­fäl­le, weil den Kraft­wer­ken das Kühl­was­ser aus­geht? Müs­sen wir alle ster­ben?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 31/2018.