Gute »Zeit«, böse Zeiten

Presse  Ein kritischer Text über Flüchtlingshelfer empört die Leser der Hamburger Wochenzeitung – und offenbart einen schweren Konflikt in der Chefredaktion.
Von Jan Fleischhauer

Chef­re­dak­teur di Lo­ren­zo: Aus­druck ge­ho­be­ner Raf­fi­nes­se

Am Don­ners­tag ver­gan­ge­ner Wo­che ver­sam­mel­te sich die Re­dak­ti­on der »Zeit« im sechs­ten Stock des Re­dak­ti­ons­ge­bäu­des am Ham­bur­ger Speers­ort zum Scher­ben­ge­richt. Der Don­ners­tag ist der Tag, an dem die Wo­chen­zei­tung am Ki­osk liegt, der idea­le Ter­min also, um sich über das ak­tu­el­le Blatt zu beu­gen und die nächs­te Wo­che in An­griff zu neh­men. Die gro­ße Kon­fe­renz steht je­dem of­fen, der für die »Zeit« ar­bei­tet. Nor­ma­ler­wei­se neh­men au­ßer den Res­sort­lei­tern etwa 30 bis 40 Re­dak­teu­re teil. An die­sem Tag war der Raum so ge­füllt wie seit Jah­ren nicht mehr, trotz der Ur­laubs­zeit.

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