»Jede Sprache lernen«

Die Augenzeugin Die 17-jährige Melissa Meng aus dem hessischen Bad Wildungen über ihren Schüleraustausch in Ungarn und wie sich ihr Blick auf Deutschland verändert hat

• »Ich war von Au­gust 2017 bis Juni 2018 als Aus­tausch­schü­le­rin in Pécs im Sü­den Un­garns. Es war ein auf­re­gen­des Jahr, am An­fang war ich von den vie­len Ein­drü­cken über­wäl­tigt: die frem­de Spra­che, die neu­en Leu­te, al­les. Mei­ne Mit­schü­ler und mei­ne Gast­fa­mi­lie ha­ben mich sehr of­fen und herz­lich auf­ge­nom­men. Ich habe vie­le neue Freun­de ge­fun­den. An­fangs habe ich noch mit fast al­len eng­lisch ge­spro­chen, weil mein Un­ga­risch nicht so gut war. Vie­le Un­garn selbst sa­gen, ihre Spra­che sei eine der an­spruchs­volls­ten über­haupt. Und ja, die Gram­ma­tik ist schon viel kom­ple­xer als in an­de­ren Spra­chen. Aber ich habe mir Mühe ge­ge­ben, nur noch un­ga­risch zu re­den. Ich den­ke, man kann jede Spra­che ler­nen, am ein­fachs­ten na­tür­lich in dem Land, in dem sie ge­spro­chen wird. In Un­garn ist der Um­gang zwi­schen Schü­lern und Leh­rern viel lo­cke­rer als in Deutsch­land. Der Un­ter­richt wird mit ein­fa­chen Mit­teln be­strit­ten, es gibt viel Fron­tal­un­ter­richt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 31/2018.