Die Tour der Lei­den, so klag­ten Rad­renn­fah­rer, sei in die­sem Jahr so bru­tal wie lan­ge nicht mehr ge­we­sen. Sie be­schwer­ten sich etwa über hef­ti­ge An­stie­ge. Bei der Tour de Fran­ce ist es schwer, Etap­pen mit frü­he­ren Jah­ren zu ver­glei­chen – Stre­cken­füh­rung und Wet­ter spie­len eine Rol­le. Die Kö­nigs­etap­pe nach Alpe d'Hu­ez bie­tet aber gute Ver­gleichs­maß­stä­be. Die 1119 Hö­hen­me­ter leg­ten die Klet­te­rer in die­sem Jahr in ei­nem we­sent­lich ge­rin­ge­ren Tem­po zu­rück als in den Hoch­zei­ten des Do­pings. Pan­ta­ni, Arm­strong und Ull­rich wa­ren auf der knapp 14 Ki­lo­me­ter lan­gen Mess­stre­cke rund vier Mi­nu­ten schnel­ler als die Top­fah­rer 2018. Selbst der deut­sche Was­ser­trä­ger Udo Bölts war vor 21 Jah­ren schnel­ler oben.

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