Bade­hose mit Hum­mer­muster

Buchkritik  Die amerikanische Autorin Lisa Halliday debütiert mit dem ungewöhnlichen Liebesroman »Asymmetrie«.

Das hät­te leicht schief­ge­hen kön­nen. Ge­wis­ser­ma­ßen von selbst. Denn dass die Au­to­rin die­ses De­büt­ro­mans eine frü­he­re Freun­din des gro­ßen, no­bel­preis­lo­sen ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­lers Phi­lip Roth ge­we­sen ist, das wuss­ten alle, die sich für der­lei in­ter­es­sie­ren, also be­schei­den ge­schätzt: die gan­ze li­te­ra­ri­sche Welt. Dass Lisa Hal­li­day bei die­ser Lie­bes­ge­schich­te nicht die pa­tri­ar­chal üb­li­chen 20, son­dern gleich 43 Jah­re jün­ger war, auch das war kein Ge­heim­nis. Im­mer­hin blieb bis­her weit­ge­hend pri­vat, wie es sich wirk­lich zu­ge­tra­gen hat­te, das Ken­nen­ler­nen (im Ro­man: in ei­nem Park, zu­fäl­lig und ohne Vor­stel­lung), die For­men der Zu­wen­dung (im Ro­man: von sei­ner Sei­te auch pe­ku­ni­är), die In­ti­mi­tät (im Ro­man: zärt­lich, durch das Al­ter des Man­nes ein­ge­schränkt).

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