In der Strafko­lonie

China In Xinjiang errichtet Peking einen Überwachungsstaat, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Mit modernsten Methoden will das Land die muslimische Minderheit der Uiguren kontrollieren. Eine Reise durch eine gespenstisch stille Region.
Von Bernhard Zand

Po­li­zei­pa­trouil­le nahe der Id-Kah-Mo­schee in Kash­gar: Übe­r­all gibt es Check­points, Ka­me­ras, Iris-Scan­ner und Wifi-Snif­fer

Die Stadt Kash­gar im tie­fen Wes­ten Chi­nas fühlt sich in die­sen Ta­gen manch­mal an wie Bag­dad nach dem Krieg. Si­re­nen heu­len, Pan­zer­wa­gen pa­trouil­lie­ren, und Kampf­jets don­nern über die Stadt. Die we­ni­gen Ho­tels, in de­nen noch ein paar ver­spreng­te Tou­ris­ten woh­nen, sind blick­dicht ein­ge­mau­ert. Mit gro­ben, her­ri­schen Ges­ten sor­tie­ren Po­li­zis­ten in Schutz­wes­te und Helm den Ver­kehr. Wer aus der Rei­he tanzt, wird an­ge­schrien.

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