Briefe

Sie haben mich umgedreht

Nr. 2/2018 Männer, Frauen und alles andere – Geschlechterrollen und Sexualität 2018

»Drei Ge­schlech­ter – aber nur zwei Ti­tel­bil­der?«

Die Öffnung ist vernünftig

Nr. 2/2018 Leitartikel: Was eine Große Koalition leisten müsste

Im Grun­de ist das der ers­te ver­nünf­ti­ge Ar­ti­kel zum The­ma Kran­ken­ver­si­che­rung, den ich bis­her ge­le­sen habe. Die Bür­ger­ver­si­che­rung wäre der Nie­der­gang des qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen und im Ver­gleich zu an­de­ren Län­dern gut funk­tio­nie­ren­den deut­schen Ge­sund­heits­sys­tems. Aber auch die­ses hat Schwach­stel­len, die ver­bes­sert wer­den könn­ten und soll­ten. Das aber bit­te ohne ein un­durch­dach­tes Him­mel­fahrts­kom­man­do wie die Bür­ger­ver­si­che­rung.

Leid, das ganze Leben lang

Nr. 1/2018 Wie zwei Pflegekinder in Berlin offenbar Opfer staatlich organisierten Missbrauchs wurden

Den Ar­ti­kel über den sau­be­ren Herrn Kent­ler und die Ber­li­ner Be­hör­den kann man fast nicht zu Ende le­sen. Der »Pfle­ge­va­ter« in die­ser Ge­schich­te hat etwa drei­ßig Jah­re lang mit Bil­li­gung der Be­hör­den fünf Kin­der se­xu­ell miss­braucht, Herr Kent­ler hat es mit­hil­fe sei­ner prak­ti­schen Stu­di­en zur Pä­do­phi­lie bis zum Pro­fes­sor für So­zi­al­po­li­tik ge­bracht, er hielt Vor­trä­ge vor Po­li­ti­kern und Kir­chen­obe­ren. Die­se Her­ren ein­schließ­lich ih­rer Zu­hö­rer in­ter­es­sie­ren sich über­haupt nicht für das Leid, wel­ches die Kin­der er­fuh­ren und das sie ihr gan­zes Le­ben mit sich her­um­schlep­pen. Ich muss das jetzt mal sa­gen: Das Gan­ze ist eine ein­zi­ge Saue­rei!

Welches Europa, welche Werte?

Nr. 1/2018 Deutschland muss lernen, Verantwortung zu übernehmen

Die­ser Es­say zur deut­schen Au­ßen­po­li­tik im Zei­chen des Ab­schieds der USA als Füh­rungs­macht ver­dient An­er­ken­nung. Ih­rer Au­to­rin Chris­tia­ne Hoff­mann sind ei­ni­ge ana­ly­ti­sche Punkt­lan­dun­gen ge­lun­gen. Vor al­len Din­gen die un­ideo­lo­gi­sche Be­trach­tungs­wei­se – nicht ge­ra­de SPIEGEL-All­tag – hat mich voll über­zeugt. Nur: Wo krie­gen wir die Po­li­ti­ker her, die un­se­rer Au­ßen­po­li­tik zu mehr Pro­fil ver­hel­fen? Mer­kel? Doch nicht wirk­lich. Ga­bri­el? Zu­min­dest in An­sät­zen hat er 2017 der deut­schen Au­ßen­po­li­tik zu Kon­tu­ren ver­hol­fen. Es wäre nicht ver­kehrt, wenn die­ser Mann im Amt blie­be. Ich gebe die Hoff­nung nicht auf, dass das kon­tur­lo­se Wi­schi­wa­schi auf­hört und Deutsch­land künf­tig au­ßen­po­li­tisch end­lich mehr Rück­grat zeigt.

Schrott auf der Straße

Nr. 1/2018 Braucht Berlin private Müllfahnder?

War­um steht in Ber­lin der Sperr­müll auf der Stra­ße? Weil es an­ders als an­ders­wo in der Re­pu­blik kei­ne kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­fuhr zwei­mal im Jahr gibt. Der Ab­trans­port ei­nes So­fas kos­tet 100 Euro. So­lan­ge das so ist, braucht man kei­nen »was­te wat­cher«, son­dern nur ge­sun­den Men­schen­ver­stand, um et­was zu än­dern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.