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Li­te­ra­tur­kri­tik

Am Abgrund

Kurz vor dem Tod Aharon Appelfelds ist dessen letzter Roman „Meine Eltern“ erschienen, ein Abschiedsgruß.

Wenn die Welt­ge­schich­te ei­nen glück­li­che­ren Ver­lauf ge­nom­men hät­te, dann wäre Er­win Ap­pel­feld auch als Er­win Ap­pel­feld ge­stor­ben. Al­ler­dings nicht in Is­ra­el, am 4. Ja­nu­ar die­ses Jah­res, son­dern viel­leicht ir­gend­wo im Os­ten Eu­ro­pas – etwa da, wo er am 16. Fe­bru­ar 1932 ge­bo­ren wur­de, in Sta­ra Scha­do­wa, ei­ner klei­nen Stadt in der Nähe des da­mals ru­mä­ni­schen und heu­te ukrai­ni­schen Czer­no­witz.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.