Die Freiheit der Träume

Verantwortungsromantik Ist der Schriftsteller Simon Strauß ein Wegbereiter der Rechten?

Au­tor Strauß Auf­bruchs­lust

Das Ge­meins­te am Träu­men ist, dass alle es tun«, hat der por­tu­gie­si­sche Dich­ter Fer­nan­do Pes­soa ein­mal ge­schrie­ben. Die­sen Satz zi­tiert der jun­ge Jour­na­list und Re­dak­teur des »FAZ«-Feuille­tons, Si­mon Strauß, 29, in sei­nem Buch »Sie­ben Näch­te«, das vor ei­nem hal­ben Jahr er­schien, viel Auf­se­hen er­reg­te und auch von mir hier im SPIEGEL sehr po­si­tiv be­spro­chen wur­de. Es ist ein Buch vol­ler Pa­thos, Streit­lust, hem­mungs­lo­ser Lie­be zu al­ten Dich­tern. »Einst­weh« steht dar­in. Ver­gan­gen­heits­sehn­sucht ist der Grund­ton. »Der ein­zi­ge Kampf, der jetzt noch lohnt, ist der ums Ge­fühl«, schreibt er.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.