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BND-Chef Kahl, Ar­chi­tekt Klei­hu­es im Neu­bau des Ge­heim­diens­tes: „Ein State­ment auch für an­de­re Na­tio­nen“

SPIEGEL-Ge­spräch

„Raus aus dem Versteck“

Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, und Jan Kleihues, Architekt der neuen Zentrale der Behörde, über den Umzug der Spione nach Berlin und den Versuch, ein mysteriöses Gebäude normal aussehen zu lassen

Der Bun­des­nach­rich­ten­dienst (BND) zieht um: vom baye­ri­schen Pul­lach in die Haupt­stadt. Der neue, noch ziem­lich ver­wais­te Haupt­sitz in der Ber­li­ner Chaus­see­stra­ße ist ei­ner der größ­ten Staats­bau­ten im Land, 280 Me­ter lang, eine Brut­to­ge­schoss­flä­che von 260 000 Qua­drat­me­tern. Die Ge­samt­pla­nung des Ge­län­des so­wie das Haupt­ge­bäu­de stam­men vom Ber­li­ner Ar­chi­tek­ten Klei­hu­es, 55. Wie die meis­ten der 4000 Mit­ar­bei­ter rich­tet sich Kahl, 55, seit Mit­te 2016 BND-Prä­si­dent, erst im Lau­fe des Jah­res in der neu­en Zen­tra­le ein. Noch ist die Haus­tech­nik dort eine Her­aus­for­de­rung für ihn und sei­ne Leu­te. Als Klei­hu­es und Kahl für ein Foto den Trakt des Prä­si­den­ten ver­lie­ßen, fiel die Tür zum Si­cher­heits­be­reich zu. Es dau­er­te, bis ein Mit­ar­bei­ter eine Stel­le ge­fun­den hat­te, an der das Mo­bil­netz funk­tio­nier­te, und mit sei­nem spe­zi­el­len Dienst­han­dy je­man­den er­reich­te, der den Chef des Hau­ses wie­der in sei­ne Räum­lich­kei­ten ein­las­sen konn­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.