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SPIEGEL-Ge­spräch

„Du kommst wieder, Mami, ja?“

Die Journalistin Meşale Tolu über ihre Haft in der Türkei, die sie mit ihrem Sohn verbracht hat, ihren Prozess – und die Notwendigkeit, den Druck auf die Regierung aufrechtzuerhalten.

Angeklagte Tolu in Istanbul: „Die Untersuchungshaft wird missbraucht, um Regierungskritiker zu bestrafen“ Temir Furkan / Der Spiegel

Tolu, 33, sitzt im Is­tan­bu­ler Stadt­teil Ka­di­köy in ei­ner Bar, die Freun­de von ihr be­trei­ben. Ihr Mann Suat Çorlu, ein ehe­ma­li­ger kur­di­scher Op­po­si­ti­ons­po­li­ti­ker, hat den drei Jah­re al­ten Sohn Ser­kan auf dem Schoß. Die Fa­mi­lie war lan­ge ge­trennt. Die in Ulm ge­bo­re­ne Jour­na­lis­tin war sie­ben­ein­halb Mo­na­te lang in ei­nem Frau­en­gefäng­nis in Is­tan­bul in­haf­tiert, ihr Mann im Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis in Si­li­vri. Kurz vor Weih­nach­ten wur­de sie aus der Un­ter­su­chungs­haft ent­las­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.