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Schi­zo­phre­nie

Der fremde Sohn

Angehörige warnten vor Felix B.: Er sei krank, gefährlich, gehöre eingesperrt. Doch er blieb in Freiheit – und erschlug offenbar seinen Stiefvater.
Von Bruno Schrep

Tatort in Reinbek PETER WUEST / RTN / PICTURE ALLIANCE

Bei ei­nem Ein­kaufs­bum­mel schöpf­te Pa­tri­cia B. erst­mals Ver­dacht. In der Ham­bur­ger In­nen­stadt be­merk­te sie, dass ihr Sohn Fe­lix je­des Mal die Stra­ßen­sei­te wech­sel­te, wenn ihm ein Asia­te ent­ge­gen­kam. Zur Be­grün­dung er­klär­te er: „Ich bin in Ja­pan als Staats­feind re­gis­triert.“ Da­mals, im Juli 2015, hoff­te die Mut­ter noch, der Sohn wol­le sie ver­al­bern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.