Auf dem Küstenthron

Ministerpräsidenten Manuela Schwesig wurde Regierungschefin in Schwerin, weil ihr Genosse Erwin Sellering erkrankte – ihre Bilanz entscheidet über ihren weiteren Aufstieg in der SPD.

So­zi­al­de­mo­kra­tin Schwe­sig in Schwe­rin: »Vor al­lem die Frau­en ha­ben wir nicht er­reicht«

Seit Ta­gen kein Tweet von Ma­nue­la Schwe­sig, merk­wür­dig, denn die SPD-Po­li­ti­ke­rin twit­tert sonst gern, so­gar zu Weih­nach­ten: »Lie­be & Frie­den an­statt Hass & Ge­walt«, mit Herz­chen und Tan­nen­baum. Oder am 1. Ja­nu­ar: »Hap­py New Year!«, ge­schrie­ben in den Sand der In­sel Hi­d­den­see, wo sie mit ih­rer Fa­mi­lie den Jah­res­wech­sel ver­brach­te. Zu­letzt lob­te sie, dass nun der Aus­kunfts­an­spruch in Kraft tre­te, der Frau­en zu mehr Lohn­ge­rech­tig­keit ver­hel­fen soll; es war ihre Ge­set­zes­vor­la­ge als Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin. Sie hat 140 000 Fol­lo­wer, 109 800 mehr als Ham­burgs Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz, aber viel we­ni­ger als SPD-Chef Mar­tin Schulz.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.