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Haus­mit­tei­lung

Busch­mann, Na­ber, Wulzin­ger

Lio­nel Mes­si ist ei­ner der bes­ten Fuß­bal­ler in der Ge­schich­te des Sports, von Mil­lio­nen Fans wird er ver­göt­tert. Das ist die eine, die glän­zen­de Sei­te des Su­per­stars. Den dunk­le­ren Sei­ten spür­te ein SPIEGEL-Team ge­mein­sam mit sei­nen Part­nern vom eu­ro­päi­schen Netz­werk Eu­ro­pean In­ves­ti­ga­ti­ve Col­la­bo­ra­ti­ons mo­na­te­lang nach. Aus­gangs­punkt der Re­cher­che war ein um­fang­rei­ches Da­ten­pa­ket, das die Ent­hül­lungs­platt­form Foot­ball Leaks dem SPIEGEL über­ge­ben hat­te. Ni­co­la Na­ber und Mi­cha­el Wulzin­ger wer­te­ten Ver­trä­ge, E-Mails und be­hörd­li­che Ur­kun­den aus. Die SPIEGEL-Re­cher­cheu­re un­ter­such­ten an­schlie­ßend mit ih­ren Kol­le­gen aus dem In­ves­ti­ga­tiv­team die du­bio­sen Ge­schäf­te rund um die Fa­mi­lie und stie­ßen da­bei auch auf ein bis­lang un­be­kann­tes Steu­er­pro­blem des schon ein­mal ver­ur­teil­ten Steu­er­hin­ter­zie­hers Lio­nel Mes­si. Der FC Bar­ce­lo­na, Mes­sis Ar­beit­ge­ber, un­ter­stütz­te den Spie­ler bei der Lö­sung die­ses Pro­blems mit frag­wür­di­gen Me­tho­den. „Es wirkt, als gäbe es für die Mes­sis kaum noch Gren­zen. Ih­nen wer­den na­he­zu alle Wün­sche er­füllt, sei­en sie noch so un­mo­ra­lisch“, sagt SPIEGEL-Re­por­ter Ra­fa­el Busch­mann. zum Ar­ti­kel

Al­len, Oehm­ke

Es fühl­te sich „be­schis­sen an und aus­weg­los“, sagt New-York-Kor­re­spon­dent Phil­ipp Oehm­ke. Er war auf dem Weg zu ei­nem Tref­fen mit Woo­dy Al­len. Oehm­ke hat­te sich spon­tan zu ei­ner „mis­si­on im­pos­si­ble“ ent­schie­den: Er hat­te sich vor­ge­nom­men, den von ihm be­wun­der­ten Re­gis­seur auf die Vor­wür­fe der se­xu­el­len Be­läs­ti­gung an­zu­spre­chen, die sei­ne Ad­op­tiv­toch­ter Dy­lan Far­row ge­gen ihn er­hebt und die in den ver­gan­ge­nen Wo­chen im­mer hit­zi­ger dis­ku­tiert wur­den. PR-Leu­te hat­ten Oehm­ke strengs­tens ver­bo­ten, das The­ma an­zu­spre­chen, aber es nicht zu tun, wäre un­ter die­sen Um­stän­den eine Far­ce ge­we­sen. „Die dann fol­gen­den 45 Mi­nu­ten ge­hör­ten zu den un­an­ge­nehms­ten mei­nes Be­rufs­le­bens“, sagt Oehm­ke. zum Ar­ti­kel

Afri­ka ohne Ele­fan­ten – das kann und mag man sich gar nicht vor­stel­len. „Dein sPIEGEL„, das Nach­rich­ten-Ma­ga­zin für Kin­der, er­zählt die­sen Mo­nat, wie Wil­de­rer die Tie­re gna­den­los ja­gen – und wie Ar­ten­schüt­zer für das Über­le­ben des größ­ten Land­s­äu­ge­tiers kämp­fen. Au­ßer­dem in der neu­en Aus­ga­be: war­um Russ­land bei den kom­men­den Olym­pi­schen Win­ter­spie­len nicht mit­ma­chen darf, rus­si­sche Sport­ler aber trotz­dem am Start sein wer­den. Und der Ko­mi­ker Eck­art von Hirsch­hau­sen er­klärt im In­ter­view, was ei­nen Witz über­haupt erst wit­zig macht. Das Heft er­scheint am Diens­tag.

In ei­ge­ner Sa­che: Der SPIEGEL war 2017 das meist­zi­tier­te Me­di­um in Deutsch­land. Auch in ei­ner Lang­zeit­ana­ly­se, über zehn Jah­re hin­weg, do­mi­nier­te das Ham­bur­ger Nach­rich­ten-Ma­ga­zin das Zi­ta­te-Ran­king von Me­dia Te­nor.