Das Hilfs-Werk

Uno  68,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht, so viele wie nie – und die Behörde UNHCR soll ihnen helfen. Aber wie? Beobachtungen aus Bangladesch und Jordanien, wo der Mangel verwaltet, aber auch Neues ausprobiert wird.

Flücht­lings­la­ger Ku­tu­pa­long in Ban­gla­desch: Al­les löst sich auf, das schlam­mi­ge Camp ist ein Alb­traum

Man­che Men­schen schal­ten ab, wenn sie nicht mehr aus­hal­ten, was pas­siert. Sie wer­den dann ganz ru­hig, hö­ren auf zu wei­nen und zu kla­gen. Gul Ba­har ist solch ein Mensch, 35 Jah­re alt, eine schma­le Frau mit gro­ßen Au­gen, die so aus­drucks­los schau­en, als wäre da­hin­ter nie­mand mehr. Sie steht in ei­ner Hüt­te, der Mon­sun­re­gen klatscht auf Plas­tik­pla­nen. Die Hüt­te hat kei­ne Fens­ter, nur eine Tür aus Bam­bus­ge­flecht, der Bo­den ist grau­er Matsch.

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