Das Erbe des Krokodils

Simbabwe  In den Achtzigerjahren verantwortete Emmerson Mnangagwa Verfolgung, Folter und Massenmord in Matabeleland. Nun will er zum Präsidenten gewählt werden – und wird von der Vergangenheit eingeholt.
Von Bartholomäus Grill

Mnan­gag­wa-An­hän­ger in Ma­ta­be­le­land: Ein Ap­pa­rat­schik, der die Drecks­ar­beit mach­te und sich hem­mungs­los be­rei­cher­te

Die Hand­gra­na­te ex­plo­dier­te am Sams­tag­nach­mit­tag vor zwei Wo­chen kurz nach 15 Uhr. Prä­si­dent Em­mer­son Mnan­gag­wa hat­te ge­ra­de eine Wahl­kampf­re­de ge­hal­ten und ver­ließ, um­ringt von Par­tei­funk­tio­nä­ren, das Whi­te-City-Sta­di­on in Bu­la­wayo, der zweit­größ­ten Stadt Sim­bab­wes. 2 Men­schen wur­den ge­tö­tet, 49 ver­letzt.

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