Briefe

Großer Gott!

Nr. 27/2018  Fußball, Politik, Wirtschaft – Es war einmal ein starkes Land

»Der größ­te Teil der Welt wäre nach wie vor froh, wenn er un­se­re Sor­gen hät­te.«

Blick von der Alster

Nr. 27/2018  SPIEGEL-Titel in Österreich: Eine Reise durch Österreich – ein Land, das mit seiner Geschichte nicht ins Reine kommt

Sehr gut ge­schrie­be­ner Ar­ti­kel mit schrä­gem Ti­tel­bild.

Im Quartett gearbeitet

Nr. 25/2018  Das von Friedenspreisträger Jan Assmann kommentierte Meisterwerk »Joseph und seine Brüder« von Thomas Mann

Die Re­zen­si­on der neu­en kom­men­tier­ten Aus­ga­be von Tho­mas Manns Jo­sephs­ro­ma­nen ent­hält ei­ni­ge ir­re­füh­ren­de An­ga­ben zu den Her­aus­ge­bern. Im In­halts­ver­zeich­nis heißt es »Das von Frie­dens­preis­trä­ger Jan Ass­mann kom­men­tier­te Meis­ter­werk«, zum Ein­gang des Ar­ti­kels selbst dann »kom­men­tiert von Jan Ass­mann, dem Frie­dens­preis­trä­ger 2018, und wei­te­ren Ge­lehr­ten«. Nie im Le­ben hät­te ich es auf mich ge­nom­men, ei­nen Kom­men­tar der Jo­sephs­ro­ma­ne zu schrei­ben. Wir ha­ben zu viert an die­ser Aus­ga­be ge­ar­bei­tet in ei­ner Wei­se, die man am bes­ten mit ei­nem Streich­quar­tett ver­glei­chen kann, mit Die­ter Borch­mey­er als un­be­strit­te­nem Pri­ma­ri­us an der ers­ten, Ste­phan Sta­chor­ski an der zwei­ten Gei­ge, mir an der Brat­sche und Pe­ter Hu­ber am Cel­lo. In die­sem »Borch­mey­er-Quar­tett« war es mei­ne eher die­nen­de, wenn auch un­ver­zicht­ba­re Auf­ga­be, die al­ter­tums­kund­li­chen Sach­in­for­ma­tio­nen zu lie­fern. Pe­ter Hu­ber war für die Text­grund­la­ge ver­ant­wort­lich und leg­te da­mit, wie es dem Cel­lo zu­kommt, das tra­gen­de Fun­da­ment. Die bei­den aus­ge­wie­se­nen Tho­mas-Mann-Ken­ner Borch­mey­er und Sta­chor­ski aber ga­ben den Ton an und das Tem­po vor. Auch die lang­jäh­ri­ge, durch­weg in­spi­rie­ren­de Zu­sam­men­ar­beit an die­sem Pro­jekt lässt sich mit ei­nem Streich­quar­tett ver­glei­chen. Die­sen be­son­de­ren Um­stand soll­te auch der Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels, der über­ra­schen­der­wei­se mei­ner Frau und mir für die­ses Jahr zu­er­kannt wur­de, nicht ver­zer­ren.

Korrektur

zu Heft 27/​2018, Sei­te 62: »Lob­by­is­ten kämp­fen ge­gen Ta­rif­löh­ne«

Mir blutet das Herz

Nr. 26/2018  Ein syrischer Junge beleidigt Präsident Assad und wird dadurch für die einen zum Volkshelden, für die anderen zum Verantwortlichen für den Syrienkrieg

Nach drei Jah­ren eh­ren­amt­li­chen En­ga­ge­ments in der Flücht­lings­hil­fe war bei mir gro­ße Er­nüch­te­rung ein­ge­kehrt. Nach der Lek­tü­re Ih­res Ar­ti­kels über den jun­gen Moua­wiya Syas­neh aus Dar­aa weiß ich wie­der, war­um ich da­mals mit an­ge­packt habe. Und ich weiß jetzt auch wie­der, dass es rich­tig war. Mir blu­tet das Herz.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 28/2018.