Elke Schmit­ter   Bes­ser weiß ich es nicht

Und: puh!

Ich bin be­reit, an die­sem Wo­chen­end­thea­ter in Ber­lin et­was Gu­tes zu se­hen. Nein, so­gar zwei­er­lei. Ers­tens, es wird nun nie­mand mehr die Hys­te­rie als et­was ty­pisch Weib­li­ches be­trach­ten kön­nen. Das Wei­ner­li­che, Ma­ni­pu­la­ti­ve, Er­pres­se­ri­sche, das Eit­le, das Ir­ra­tio­na­le und Rück­sichts­lo­se, das Mir-doch-egal-Haf­te, Opern­op­fer­haf­te und vor­ö­di­pal Auf­trump­fen­de – das al­les klebt von nun an dort, wo es hin­ge­hört, an den Soh­len und auf der Stirn von Män­nern mitt­le­ren und vor­ge­rück­ten Al­ters, de­ren Angst vor Ru­he­stand und Nicht­be­ach­tung sie je­der­zeit zu pos­sen­haf­ten, aber mög­li­cher­wei­se wir­kungs­vol­len Zer­stö­rungs­dep­pen macht. Es muss furcht­bar sein in je­nem fens­ter­lo­sen Raum, zu dem die Welt zu­sam­men­schrumpft, wenn man nicht mehr Mi­nis­ter oder Par­tei­vor­sit­zen­der sein wird. (Für die­sen letz­ten Satz gilt nicht das ge­ne­ri­sche Mas­ku­li­num.)

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 28/2018.