Moralisch ruiniert

Dieselaffäre  Die Verhaftung von Audi-Chef Rupert Stadler versetzt den Volkswagen-Konzern in Aufregung. Das alte System hat bei der Aufarbeitung des Skandals total versagt, jetzt hilft nur noch ein kompletter Neuanfang.

Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Augs­burg-Gab­lin­gen

Rund 700 VW- und Audi-Händ­ler hat­ten sich am Mitt­woch zu ei­ner Ver­bands­ta­gung in ei­nem No­bel­ho­tel in Han­no­ver ver­sam­melt, die Stim­mung war auf­ge­heizt. All­zu viel hat­te ih­nen der VW-Kon­zern in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten zu­ge­mu­tet. Die Die­sel­af­fä­re mit all ih­ren Lü­gen und fal­schen Ver­spre­chun­gen um sau­be­re Au­tos, die Ge­richts­pro­zes­se mit be­tro­ge­nen Kun­den, die mas­si­ven Lie­fer­pro­ble­me bei neu­en Au­tos we­gen der Um­stel­lung auf neue Prüf­ver­fah­ren und na­tür­lich die Wert­ver­lus­te bei ge­brauch­ten Die­sel­fahr­zeu­gen.

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