»Bedenken Sie nur die schlechten Gebisse der Leute«

SPIEGEL-Gespräch Margarine, Maggi und Milchschokolade – der Sozialhistoriker Uwe Spiekermann über die gesellschaftsverändernde Kraft der künstlichen Nahrung und den Boom der Tiefkühlkost im »Dritten Reich«

Ge­lehr­ter Spie­ker­mann: »Er­näh­rung als Waf­fe«

Spie­ker­mann, 54, forscht und lehrt an der Göt­tin­ger Ge­org-Au­gust-Uni­ver­si­tät. In sei­nem so­eben er­schie­ne­nen Buch ana­ly­siert der His­to­ri­ker die Ein­füh­rung künst­li­cher Kost in Deutsch­land seit den 1840er-Jah­ren(*). Sei­ne über­ra­schen­de The­se: Das Auf­kom­men neu­ar­ti­ger Nah­rungs­mit­tel habe die Ge­sell­schaft lang­fris­tig mehr ge­prägt als der Sie­ges­zug von Ei­sen, Stahl und Koh­le.

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