Das vierte Reich

Zeitgeschichte  Altnazis dominierten das Innenministerium in dessen Gründerzeit. Eine Studie zeigt die Gefahr, die von den Beamten ausging.

In­nen­mi­nis­te­ri­um in Bonn um 1955: An­ti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Aus­län­der­feind­lich­keit

Die Run­de traf sich erst­mals 1957 in der ehe­ma­li­gen Ar­til­le­rie­ka­ser­ne im Nor­den Bonns, dem Sitz des deut­schen In­nen­mi­nis­te­ri­ums. Nie­mand durf­te er­fah­ren, was die acht Be­am­ten mit ei­ni­gen Kol­le­gen aus an­de­ren Res­sorts be­spra­chen. Es herrsch­te Kal­ter Krieg, die Bun­des­re­pu­blik und die DDR stan­den ein­an­der feind­lich ge­gen­über. Die Staats­die­ner soll­ten im Auf­trag von Kanz­ler Kon­rad Ade­nau­er heim­lich Vor­schlä­ge für eine ge­samt­deut­sche Ver­fas­sung aus­ar­bei­ten.

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