Der Sün­den­bock

Analyse Italiens Premier hat eine schwierige Mission zu erfüllen – er könnte das erste Opfer der neuen Regierung werden.

Von Walter Mayr

Giu­sep­pe Con­te ist nicht zu be­nei­den: Der ita­lie­ni­sche Pre­mier muss ab so­fort die teu­ren Wahl­kampf­ver­spre­chen zwei­er Par­tei­en um­set­zen, die dem We­sen nach grund­ver­schie­den sind. Con­te ist als Ju­rist eine Ko­ry­phäe, aber ein An­fän­ger in der Po­li­tik. Er wur­de nicht ge­wählt, er war auch nicht vor­ge­se­hen als Chef die­ser Re­gie­rung, und das da­zu­ge­hö­ri­ge Ka­bi­nett so­wie das Pro­gramm hat er qua­si ver­ord­net be­kom­men. Die rechts­na­tio­na­le Lega und die Fünf-Ster­ne-Be­we­gung ver­ein­bar­ten ein Po­li­tik­pot­pour­ri, das un­ter dem Mot­to »Vor­rang für Ita­lie­ner« rech­te und lin­ke Po­si­tio­nen be­inhal­tet.

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